Apostel Mutschler in Burgwedel

Am 30. Juli durften wir in Burgwedel einen besonderen Gottesdienst mit unserem Apostel Helge Mutschler erleben.

 

Das Bibelwort zu diesem Gottesdienst stammt aus dem 1. Petrus 5 Vers 6.

 

„So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.”

 

Der Apostel erklärte, zu unterscheiden ist zwischen Demut und Demütigung als öffentlicher Erniedrigung oder Beschämung.

(Der Ausdruck Demut kommt von althochdeutsch diomuoti (‚dienstwillig‘, also eigentlich ‚Gesinnung eines Dienenden‘) und wurde von Martin Luther zur Übersetzung der biblischen Ausdrücke anstelle, der lateinischer Übersetzung humilitas benutzt. Anm. d. Red.)

Demut bedeutet nicht, die eigene Person gering zu schätzen. Vielmehr gehe es darum, sich der Vollkommenheit Gottes bewusst zu sein und zu erkennen, dass jeder ganz und gar auf Gnade angewiesen ist. „Der wahrhaft Demütige bedenkt, dass Gott ihn besser kennt als er sich selbst.“

Nach seiner Predigt bat der Apostel noch den Bezirksevangelisten Beil um einige Gedanken.

Zur Vorbereitung auf die Sündenvergebung und das heilige Abendmahl sang der Chor. Danach erfolgte die Freisprache.

Hiernach bat der Apostel unseren Glaubensbruder Gerhard Hein an den Altar, um ihm bei der Versiegelung den Heiligen Geist zu spenden.

Dann folgte die Aussonderung zum Heiligen Abendmahl.

Im Anschluss wurde Priester Hartmut Westphal durch den Apostel von seiner Beauftragung als Unterrichtsbe-auftragter entbunden. Diese Aufgabe übertrug er dem Be-zirksevangelisten Stephan Beil.

Ein großer Gottesdienst ging zu Ende.

hh