,Die längste Tagesfahrt der Bikergroup-Burgwedel.

Diesmal hat Volker unsere Monatstour geplant und als Guide angeführt. Wie immer, fuhr er mit uns nach Mecklenburg Vorpommern. Diesmal nach Grabow, seiner Heimatstadt.. Die Grabower Umgebung zeichnet sich durch einen hohen Waldreichtum aus. Zur  Zeit werden ca. 2.500 ha der Gemarkung Grabow von Wald eingenommen, wovon allein 1.658 ha Stadtwald sind. Kiefernforsten nehmen den größten Teil der Waldflächen ein. Die erste Erwähnung dieses Ortes ist aus dem Jahre 1180. Der Ort liegt an der Elde. Richtig gelesen,  nicht an der Elbe, sondern Elde. Allein die Durchfahrt durch diesen schönen bunten Ort ist toll.

Grabow besitzt einen wertvollen historischen Stadtkern. Um die Stadt in ihrer ganzen Pracht wiederherzustellen, bedurfte es einer dringenden Sanierung. Die Innenstadt mit ihren historischen Fachwerkbauten aus dem 18. Jahrhundert wurde 1991 in das Städtebauförderungsprogramm aufgenommen und ist noch nicht abgeschlossen..

Zunächst trafen wir uns in unserem Bikertreff in Ehlershausen wo wir von Simone und Andreas noch mit Kaffee bewirtet wurden. Pünktlich um 9.00 Uhr ging es dann mit 6 Maschinen und 8 Bikern los. Über Celle, Weyhausen, Eschede, Breitenhees, Uelzen, Dannenberg nach  Dömitz. Hier fuhren wir über die Elbe. Mich begeistert die Konstruktion der Stahlbrücke jedes Mal wieder. Auf der Fahrt passte alles. Das Wetter war nur sonnig. Der Straßenverkehr hielt sich in Grenzen und die Stimmung war einfach Klasse. Da Volker uns bereits um 12.00 Uhr bei der Schaumanufaktur in Grabow angemeldet hat, gab es nur 2 kurze Pausen. Incl. Tankpausen. Etwa 10 Minuten vor dem verabredeten Zeitpunkt sind wir aber angekommen.

Nach einem kleinen Vortrag über die „Grabower Küsschen“ wurde es ernst. Jeder konnte hier ein Grabower Küsschen selbst herstellen. Das war natürlich etwas für süße Jungs und Mädels. Alle waren mit Eifer dabei. Das „Beweismaterial“ durfte jeder in einem speziellen Becher mit nach Hause nehmen. Anschließend gab es auf der Terrasse der Manufaktur noch Kaffee und Kuchen. Dann ging es wieder in Richtung „Heimat.“ An einer Tankstelle kurz nach Grabow tankten wir und bedankten uns bei Volker für diese schöne  Fahrt. Da alle nun einen süßen Bauch hatten, gelüstete es uns nach Herzhaftem. Im Dömitzer Hafenhotel haben wir dann also ein verspätetes Mittagessen zu uns genommen.

Hier war Volker nicht mehr dabei. Er wohnt ja in Grabow und hatte bereits die ganze Tour  schon einmal gefahren weil er uns im Bikertreff abgeholt hatte. Danke Volker für diese schöne Tour.

Die Rückfahrt war ebenfalls sehr schön. So waren wir  9,5 Stunden unterwegs und legten 450 Km zurück.