Bezirksapostel besucht Gemeinden in Sibirien

Seit seiner Beauftragung im vergangenen Dezember ist David Heynes als Bezirksapostel in mehr als zwanzig Ländern in Europa und Asien seelsorgerisch tätig. Vom 13. bis 16. März besuchte er erstmals die Gemeinden Tjumen und Omsk in Sibirien, Russland. Er feierte zwei Gottesdienste. In Tjumen reisten dazu auch Kirchenmitglieder aus den benachbarten Städten Zavodoukovsk und Kurgan an.

Mitte März reiste Bezirksapostel David Heynes zu seinem ersten Besuch nach Russland. In den Städten Tjumen und Omsk feierte er Gottesdienste auf Englisch, die ins Russische übersetzt wurden. Außerdem nutzte er die Reise, um die Gemeindemitglieder kennenzulernen, mit den dortigen Geistlichen Ämterstunden abzuhalten und für Seelsorgebesuche. Auf dem Rückweg besuchte er die Verwaltung in der Hauptstadt Moskau, um das Team kennenzulernen.

Begeisterung in Tjumen

In der westsibirischen Stadt fand der erste Gottesdienst dieser Reise ausnahmsweise schon am Samstag, dem 14. März, um 11 Uhr statt. Der ungewohnte Tag war dem Zeitplan des Bezirksapostels geschuldet. Die ungewöhnliche Uhrzeit sollte den Kirchenmitgliedern aus den Städten Zavodoukovsk und Kurgan die Anreise erleichtern.

In den vergangenen Wochen hatte die Gemeinde ihr Liedrepertoire erweitern. Zum Festgottesdienst kamen die eingeübten Werke zum Vortrag. Die Begeisterung über die Musik war den Sängerinnen und Sängern anzusehen. Ein weiterer Grund zur Freude war die Spendung des Sakraments der Heiligen Versiegelung für zwei Erwachsene.

Nach dem Gottesdienst blieben die Anwesenden zusammen, genossen Tee und Speisen sowie die Möglichkeit zum Austausch. Anschließend zog sich Bezirksapostel Heynes mit den Geistlichen zu einer Ämterstunde zurück, um über organisatorische und theologische Themen zu sprechen. Am Abend reisten er und die weiteren Mitglieder der Reisegruppe nach Omsk weiter.

Angeregte Gespräche in Omsk

Da die Gruppe erst um 4 Uhr morgens in der achtgrößten Stadt des Landes eintraf, fiel die Nachtruhe kürzer aus. Um 11 Uhr kamen rund 50 Kirchenmitglieder zum zweiten Gottesdienst der Reise zusammen.

Auch in Omsk saßen die Gottesdienstteilnehmenden anschließend bei Tee und Speisen zusammen. Der Bezirksapostel unterhielt sich angeregt mit den Anwesenden. Eine eigens anlässlich der Reise und des Besuchs des Bezirksapostels angefertigte Wandzeitung bot zusätzlichen Gesprächsstoff.

Die Jugendlichen der Gemeinde freuten sich, dass sie sich mit dem Bezirksapostel auf Englisch ohne Dolmetscherin austauschen konnten, und machten von dieser Gelegenheit regen Gebrauch. Am Nachmittag lud der Bezirksapostel David Heynes auch in Omsk die Geistlichen zu einer Ämterstunde ein.

Die Neuapostolische Kirche in Sibirien

Zum Kirchenbezirk Sterlitamak gehören insgesamt 17 Gemeinden, darunter Tjumen und Omsk. Apostel Marat Aktschurin betreut die rund 800 aktiven Kirchenmitglieder in diesem Bereich. Dabei wird er von etwa 50 ehrenamtlichen Geistlichen unterstützt.